Sonntag, 31. Dezember 2017

Ideen für kleine Küchen

In unserer Wohnung ist die letzten Tage viel passiert.

Nach dem das Wohnzimmer seine Form gefunden hat, habe ich gestern auch die Küche komplett umgeräumt und zwei kleine DIY Projekte fertig gestellt.

Nach einem Jahr, und einigen Räumaktionen, scheint die Wohnung nun wirklich "meins" zu werden.

Meine Küche ist klein und so habe ich von Beginn an "in die Höhe" gebaut. Jetzt kamen noch ein paar Veränderungen hinzu...



Idee für begrenzte Arbeitsplatten

Meine Eltern haben mir vor vielen Jahren diesen schönen Obstkorb aus dem Urlaub mitgebracht. Er stand immer auf meinem Esstisch wo er jetzt keinen Platz mehr hat und auch die Arbeitsfläche wird benötigt.
Also musste eine Idee her. 
Dazu habe ich den Korb an vier Stellen um häkelt und dann Seile hergestellt. Dabei können die Kinder gut helfen, denn die bestehen aus Luftmaschen. Dann führt ihr sie Zusammen und häkelt das Seil so lang wie ihr es benötigt. Nun hängt ihr den Korb an einem Deckenhaken auf.


Alle Gewürze griffbereit

Die zweite Idee schafft ebenfalls Platz und holt mir alle Gewürze, aus der Abstellkammer, in die Küche. 
Bisher musste ich immer laufen oder vorausschauend planen. Im Planen bin ich nicht ganz so gut, also lief ich. Das hat jetzt ein Ende.


Dafür nahm ich mir die Gewürzgläser aus dem Schrank und schraubte die Deckel unter den Küchenschrank. Jetzt kann ich sie abdrehen und habe alle Kräuter und Gewürze stets zur Hand.


Durch diese zwei simplen Dinge habe ich Arbeitsplatte, spare Wege und kann einen kleinen Sessel in die freigewordenen Ecke stellen...

Habt ihr noch mehr Ideen die schön und raumsparend sind oder Lust es nachzubauen? Dann schreibt mir das in die Kommentare und zeigt mir Eure Bilder. Ich freue mich♥

Mittwoch, 27. Dezember 2017

"Demokratie reicht mir nicht!"

... hörte ich mich letztens in der Politikvorlesung sagen.

Wie es dazu kam?

Die Professorin ist eine glühende Demokratin.
Sie sprach von Mitbestimmung, von Mehrheitsentscheiden, von Wahlen und Stellvertreter*innen, von jeder Stimme die zählt...

Jede Stimme zählt? Halt Stop!

Welche Stimme zählt denn? Meine?

Nein! Die der Mehrheit, der ich mich anschließen kann.

Bestimme ich? Nein, es bestimmt die Mehrheit.

Und wenn ich anderer Meinung bin als diese Mehrheit?

Dann bestimmt die Mehrheit über mich!

"Na ja" -höre ich jetzt viele- "so ist es halt. Wenn jede*r mitbestimmt kommen wir doch zu nichts"

Ist das so?

Ein Beispiel:

Mit 18 Jahren arbeitete ich in einem Jugendzentrum. Schlechter Stadtteil, hoher Migrationsanteil, das was ihr "sozialer Brennpunkt" nennt.

In diesem Jugendzentrum gab es 2 erwachsene Menschen, seiner Zeit Dipl.Sozialarbeiter*innen, und mich.

Ich kümmerte mich um die Kleinen. 1. und 2. Klässler*innen. Wir spielten, kochten, machten Hausaufgaben, sprachen über Sorgen, Nöte, Wünsche. Das übliche...

Die Einrichtungsleitung saß im Büro. Sie saß dort und tat irgendetwas was mir schleierhaft blieb und von dem ich mich fragte was das sei und den Eindruck hatte "Arbeit geht anders".

Manchmal war ich allein dort und anfangs war ich verunsichert denn viele Besucher*innen waren älter als ich. Was wäre wenn etwas "schief" läuft. Streit, Ärger, Regelmissachtung...

Statistisch gesehen (und tatsächlich) hatten unsere Besucher*innen mehr Drogenprobleme, höhere Familienbelastungen, autoritäre und gewalttätige Familienstrukturen, Aggressionsprobleme, Vorstrafen, waren arm, hatten Sprachbarrieren...

Ich hatte Angst!

Aber ganz schnell erkannte ich: hier läuft was anders und das läuft gut!

Die Theke lief. Selbstverwaltet. Inklusive des Einkaufs.

Gruppen (von Kegeln, über Nachhilfe, Kreativität, Kochen, Muckibude...) lief. Inklusive Einkauf.

Hausregeln? Gab es.

Verstöße? Auch. Und die Ansage der Besucher*innen "Du kannst Dich gerade nicht an unsere Regeln halten, komm doch morgen wieder"

Morgen wieder...Nicht "hau ab"...

Ich musste gar nichts tun außer Ansprechpartnerin zu sein.

Warum lief das also so?
So gut?
Hielt sich jede*r an die Regeln (oder kam eben morgen wieder)?
Gab es kaum aggressives Verhalten und wenn konnte es selbst geregelt werden?
Fielen keine Kurse aus?
Fand Nachhilfe statt?
War immer eingekauft?

Weil es eben nicht demokratisch lief!

Weil jeder Mensch wichtig war und seine/ihre Stimme zählte. Ganz einfach!

Viele unserer Besucher*innen kannten das nicht und mussten es lernen. In der Familie zählte die Stimme nicht. Entweder war der Mensch egal oder hatte als "Kind/Jugendliche*r" nichts zu sagen.

In der Schule? Wenn es Mitbestimmung gab dann in Form von Klassensprecherwahlen. Der "stärkere/lautere/schönere/weißere/männlichere/deutschere..." Mensch gewann und er/sie und ihre/seine Peergroup entschieden. Mensch konnte sich anschließen oder eben auch nicht...

Bei uns bekam jede*r eine Stimme. Jede*r konnte etwas sagen und wurde gehört. Durfte seine/ihre Aufgabe finden und sie vollständig ausfüllen.

Wir Mitarbeiter*innen hatten die Aufgabe Gelder zu verwalten und Hilfestellungen zu geben. Und ganz häufig bestand diese Hilfestellung darin aussprechen zu lernen was Mensch denkt, fühlt und will.

"Was meinst Du dazu?"
"Ist doch egal, die anderen sind sich ja einig"

Hieß es oft von den "Neuen"

"Hier nicht, sag uns was Du denkst/fühlst/willst"

"Ehrlich? Ich?"

"Ja Du, weil Deine Stimme zum Konsens fehlt!"

...

Und die Menschen lernten. Zu diskutieren. Sich Ernst genommen zu fühlen. Das sie es wert sind.

Und sie lernten das Mensch nicht "mit dem Hintern einreißt, was er/sie mit den Händen gebaut hat"

Das ist es was ich will. Für mich. Für Euch. Für uns.

Demokratie reicht mir nicht!






Dienstag, 26. Dezember 2017

Weihnachtswochenendbilder

Ganz ruhig und leise schlich sich hier Weihnachten ein...

Nachdem der Kinderkörper am letzten Schultag meinte der furchtbare Gottesdienst sei Abschluss genug gewesen und streikte ließen wir es gemütlich angehen

Freitag


Einkaufen mussten wir trotzdem...


Und dabei haben wir dann einen neuen-gebrauchten Wohnzimmertisch gekauft


Also wurde das Wohnzimmer umgeräumt...

Uns gefällt es


Abends gab es dann den Abendfilm und Baguette auf dem Sofa. Gemütlich war es.

Samstag

Ich beginne den Tag mit Kaffee im Kinderbett


Es gibt Frühstück


Das Kind spielt und ich bereite schon mal das Essen vor und putze die Wohnung


Langsam wandern Humus, Aioli, Zaziki, Kartoffeln, Kräuterbutter und anderes in den Kühlschrank.

Nebenbei koche ich Mittagessen


Dann fahren wir doch noch in die Stadt. Ich muss noch einen Teller besorgen und außerdem etwas dokumentieren. Zumindest ein bisschen...so weit das mit Kind geht...


Belastend...

Zum Glück stand diese antisemitische Demo "nur" an einer vielbefahrenen Straße und hatte wenig Beachtung. Trotzdem war es wieder eine zu viel...

In der Stadt ist es voll, laut und bunt. Irgendwie passt das so gar nicht zu unserer ruhigen Stimmung. Das Kind macht es super.

Im Laden kommt es trotzdem zu einem kleinen Eklat, weil ich nicht jedes Glitzerteil kaufen möchte. Goldenen Etageren, ein funkelnder Vogelkäfig, palettenbestückte Baumkugeln... Das Kind wollte alles. Es gab dann ein Glitzerkissen


Am Abend habe ich dann endlich die Geschenke eingepackt und noch das letzte gebastelt




Sonntag

Heilig Abend. Das Kind ist früh wach und aufgeregt. Trotzdem schaffen wir Weihnachtsstimmung. Viel Weihnachtsstimmung. Mehr als die letzten Jahre zusammen ♥


Wir frühstücken. Endlich brennt die 4. Kerze ♥


Das Kind spielt ganz ruhig und friedlich. Ich bereite alles vor. Irgendwann kommt es zu mir in die Küche.

Wir reden und schneiden. Ich Gemüse, das Kind Holz ♥


Dann gibt es Mittagessen.


Und dann ist es irgendwann so weit. Wir brechen auf in den Wald. Während das Kind zum Auto geht habe ich noch kurz etwas vergessen...


Weihnachtszauber ♥

Wir liefen durch den Wald. Die Tiere sollten auch etwas zu Weihnachten bekommen und so brachten wir ihnen Nüsse, Kastanien und Obst




Und da die Kamera meine Fotos nicht frei gibt zeige ich Euch nur ein Symbolbild und schaue mal ob es noch ein Weihnachtsspecial gibt oder ich Fotos hinzufüge.

So lange erfreue ich mich an meiner Erinnerung...


Mehr Fotos findet ihr  hier und in meinem Archiv ♥


Alles Liebe

Jenny

Sonntag, 24. Dezember 2017

Freitag, 22. Dezember 2017

Geschenke für Lieblingsmenschen

Es gibt wohl für jeden von uns Menschen die wir von Herzen beschenken möchten.

Bei mir sind es die Lieblingsmenschen ♥

Die Menschen die schon morgens da sind wenn es mir das Herz zerreißt das das Kind nicht in die Schule möchte.

Die das Telefon nicht ausschalten wenn sie wissen das Feiertage schwer für mich werden.

Die mir immer sagen wie schön, toll und mutig ich bin. Auch zum 1000000 mal wenn ich an mir zweifle.

Mit denen ich lachen und weinen kann. 

Diese Geschenke sollen bewusst nichts kosten sondern von Herzen kommen und ich freue mich das ich dieses Jahr sogar wieder für ein paar Menschen mehr basteln durfte.

Was in diese Geschenke kommt zeige ich Euch gerne.



Es kommen Teebeutel hinein. Für Herzmenschen natürlich ♥en

Dazu natürlich etwas zum naschen. Gebrannte Mandeln, Kekse oder/und eben ganz einfache vegane Pralinen


Zutaten

Zartbitterschokolade
Sojasahne
Cornflakes (ungesüsst)
Mandelstifte

Schmelzt die Schokolade mit einem guten Schluck Sahne und hebt Flames und Mandeln unter. Jetzt gebt ihr die Masse entweder in Pralinenförmchen oder in Häufchen auf ein Backblech und lasst sie erkalten.


Dazu ein schönes Kerzenglas und eventuell eine schöne Geschichte.

Für das Kerzenglas habe ich einfach ein altes Notenblatt genommen, Sterne ausgestanzt und mit Serviettenkleber auf Teelichter geklebt.

Eingepackt habe ich in schlichte Papierbeutel, die ich mit Tortenspitze verziert habe und von denen es leider keine Fotos gibt.

Die allerliebsten Menschen haben ihre Geschenke schon erhalten, andere dürfen sich noch freuen...

Das Kind hat übrigens auch schon Geschenke für Familie und Lehrerinnen gebastelt.

Es sind Seifen in Mond-, Stern- und Baumform geworden...


Die hat das Kind mit Lavendel bestreut und  in Papierbeutel verpackt die es zuvor mit Sternen verziert hat


Alle Geschenke gehen übrigens so schnell das ihr sie auch morgen oder sogar am 24. noch herstellen könnt.

Viel Spaß!


Jenny

Dienstag, 19. Dezember 2017

Let`s talk about (Eltern)Sex - eine Antwort

Ich las gerade den Artikel von der lieben Heike auf "2kindchens zum Thema "(Eltern)Sex" und mag da 
etwas zu Antworten.

Liebe Heike,

ich kann Dich sehr gut verstehen. Auch wenn mein Ex-Mann in einigen Hinsichten anders reagiert hat als Dein Mann finde ich mich doch viel in Deinen Erzählungen wieder.

Der "Neid" morgens ins Büro zu "dürfen". Die ständige Verfügbarkeit auch unter der Dusche und auf dem Klo. Der mangelnde Schlaf während er durch (und auch) ausschläft. Das Gefühl am Abend seinen Körper für sich haben zu wollen...

Mir ging es diesbezüglich wie Deinem Mann: ich ließ keine Annäherung mehr zu, denn nicht ich hätte dann mehr gewollt sondern er... (das er es sich einfach genommen hat ist eine andere Dimension)

So fehlte jedem etwas. Dem einen Sex, dem anderen Zärtlichkeit.


Ich betrachte die Situation mal von Unterschiedlicher Seite: der Persönlichen, der Strukturellen und der Beziehungssoziologischen.

Persönlich:

Liebe Heike,

Du hast einen 24-stunden Job. Rufbereitschaft wird in anderen Jobs bezahlt !
Was Du leistest ist nicht bezahlbar. Es könnte sich niemand leisten.

Du hast keinen Urlaub, keine Auszeiten. 
Dein Mann hat diese Verfügbarkeit nicht. Ihm folgt niemand unter die Dusche oder auf die Toilette (und wenn dann hälst Du den kleinen Menschen davon ab richtig? Kenne ich ;-)). Er kann Raucherpausen mache. In der Mittagspause in Ruhe essen und, ganz wichtig!, sein Körper gehört ihm!
Natürlich hat er andere Belastungen, aber es sind eben andere in die Mann auch anders emotional involviert ist...

Die strukturelle Seite:

Ich war schockiert über diese Aussagen
"Und dann muss ich mir wieder Vorwürfe anhören a'la woanders geht es ja auch und da haben die mindestens einmal die Woche Sex. Trotz kleiner Kinder. Ich sollte mal zum Therapeuten gehen oder zum Frauenarzt, meine Hormone untersuchen lassen etc. Das tut weh und ist auch nicht wirklich hilfreich."

Obwohl ich sie nur zu gut kenne. Ich kenne auch aussagen wie "das sind meine Brüste ich hab die geheiratet"...

All diese Sprüche bedeuten nichts anderes als: "Frau wenn wir keinen Sex haben (können) funktionierst Du nicht!"

Das ist der männliche Blick des: "ich bin ein Mann, ich nehme mir was ich will und es steht mir zu!"

Und das ist ein Problem patriarchaler Strukturen. Männer die, aus welchen Gründen auch immer, meinen ihnen stehen diese Dinge zu. Es ist ihre Frau, also ist es auch ihr Körper...
Die Frau als Besitz des Mannes.


Beziehungssoziologie:

Die Soziologie tut sich mit einer Definition von  Freundschaft und Liebe sehr schwer. Sie beschreibt Freundschaft als 

"Dyadische, emotionale, informelle Sozialbeziehung, die auf Gegenseitigkeit beruht, einen (unterschiedlichen) Wert für die Personen besitzt und durch Freiwilligkeit, nicht fixierte zeitliche Ausdehnung, positiven Charakter und fehlende offene Sexualität gekennzeichnet ist."

Wir haben Freundschaften die verschiedene Bedürfnisse befriedigen. Mit dem einen Menschen gehen wir ins Kino, mit den anderen ins Café, Kino, zum Sport etc. Das ist auch gut so, weil wir vielschichtige Persönlichkeiten mit verschiedenen Bedürfnissen sind die nicht ein Mensch befriedigen kann.

Aber in der Partnerschaft soll das plötzlich machbar sein.
Da soll plötzlich ein einziger Mensch all unsere Bedürfnisse befriedigen. Emotional, strukturell und sexuell.
Es ist nunmal so das der/die Partner*in manchmal keine Lust auf Kino hat und dann gehen wir dort halt mit einem anderen Menschen hin, aber Sexualität ist eine völlig monogame Sache. Sie findet ausschließlich und exklusiv mit einem Partner/einer Partnerin statt. Aber das führt auch zu ganz viel Frust...

Was ist wenn ein*e Partner*in andere Bedürfnisse hat als der/die andere Partner*in hat?
Dann bleibt  immer ein Mensch auf der Strecke. Das passiert z.B. in sehr belasteten Strukturen, bei unterschiedlichem Verlangen in Häufigkeit oder sexuellen Praktiken. Da denke ich müssen wir uns Gedanken machen ob es nicht unter Umständen sinnvoll sein kann es wie in Freundschaften zu sehen: so wie ich nicht mit jeder Freundin zum Sport und mit jedem Freund in die Oper gehe, so könnte Mensch unter Umständen auch darüber nachdenken unterschiedliche Bedürfnisse mit unterschiedlichen Menschen zu leben.
Die Gestaltung muss natürlich jeder Mensch für sich selbst finden ♥










Das erste Weihnachtsfest allein

Letztes Jahr im Dezember ist der Mann ausgezogen.

Vieles hat  sich geändert und ich musste erst mal viele Routinen neu entwickeln, mich einfühlen und meinen eigenen Klang finden.

Viele liebe Menschen waren in diesen Höhen und Tiefen an meiner Seite und ich bin froh und glücklich sie zu haben ♥

In den letzten Wochen merke ich das ich ankomme:



☆ Ich backe Weihnachtsplätzchen, aber es müssen nicht fünf Sorten sein. Glitzerstaub reicht 

☆ Ich habe den Weihnachtsbaum schon aufgestellt. Natürlich ist die Familientradition schön das die "Engel" den Baum bringen und er am 24. in voller Pracht im Wohnzimmer steht, aber was haben die Kinder von einer erschöpften Mutter die bis in die Morgenstunden den Baum geschmückt hat?!

☆ Wir haben kleine Geschenke gebastelt. Nicht weil wir müssen sondern weil wir wollten. Ohne Stress und Menschen die sich über Glitzer, Geruch und Gematsche ärgern.

☆ Seit dem ersten selbstbestimmten Weihnachtsfest gehen wir nicht mehr in die Kirche sondern in den Wald die Tiere füttern. Das trifft viel mehr unser Gemüt und das Kind ist viel ausgeglichener.

☆ Ich werde am Anfang dieser Woche die Weihnachtseinkäufe erledigt haben und keinen Fuß mehr mit einem überreizten Kind in die Nähe großer Supermärkte machen

Am 24. werden wir mit der Tochter und dem Tochterfreund feiern. Gemütlich und ruhig. Nur zu viert.

Das war mein alleiniger Beschluss in diesem Jahr, nach vielen Gedanken und Kleinigkeiten. Ich hoffe ich tue das Richtige...

Am 1. Feiertag wird das Kind seinen Papa sehen und vielleicht auch den Tag mit ihm verbringen und am 2. Feiertag werden wir meine Familie besuchen.

Und dann sind die Feiertage vorbei und es kommt Silvester. Darüber muss ich mir wirklich noch Gedanken machen denn wie es aussieht verbringe ich diese  Nacht mit dem Kind ganz allein. Das wird schwer für mich, die gerne mit ihren Lieblingsmenschen in ein aufregendes Jahr voll weiterer Veränderungen und neuer Wege starten würde...

Sonntag, 17. Dezember 2017

Wochenendbilder

"Wie viel mal noch Schlafen"

Das ist die häufigste Frage in dieser letzten Dezemberwoche vor Weihnachten. Und jetzt bin ich angekommen in diesem Weihnachtsgefühl.

Wir haben Plätzchen gebacken (mit Glitzer!). Ich habe fast alle Geschenke. Ich werde morgen den Weihnachtseinkauf machen und wir haben am Wochenende den Weihnachtsbaum aufgestellt. 

Was wir noch so gemacht haben?

Ich zeig es Euch...

Freitag

Morgens schon traf ich mich mit einem Lieblingsmenschen zum Geschenkekauf ♥
Am Nachmittag dann habe ich das Kind zur Tochter gebracht und bin in die Stadt gefahren. Das war der doofe Teil des Abends, aber muss ja...

Dann begann das Wochenende.
Ich verbrachte den Abend die Nacht mit einem Lieblingsmenschen auf dem Geburtstag eines anderen Lieblingsmenschen. Schön wars und lang und Geschenke gabs auch


Samstag

Aus welchem Grund auch immer wachte ich nach 4 Stunden auf. Mit Kopfschmerzen...
Ich hörte Hörspiele im Bett und nickerte vor mich hin.
Wirklich richtig schlafen ging nicht mehr, aber irgendwann waren die Kopfschmerzen dann doch weg und ich trank Kaffee im Bett.


Für mich ist das wie ein kleiner Urlaub. Zeit mit lieben Menschen verbringen, "ausschlafen" und anschließend Kaffee im Bett trinken. Es erdet mich unglaublich. Und das das Kind bei der Tochter ist und ich mir keinerlei Gedanken machen muss und ganz im "Jetzt" sein kann ist ein großes Geschenk♥

Ich ging mit Tochter und Kind einkaufen und die Tochter brachte uns nach Hause wo wir es uns beim Wochenendfilm gemütlich machten. Auch eines unser neuen Rituale ♥


Das Kind schlief in meinem Arm und vor dem Fernseher ein. Ich trug es ins Bett, wo es bis zum Morgen schlief. Premiere ♥

Sonntag

Das Kind kam gegen 6.40 Uhr in mein Bett und wir kuschelten noch ein bisschen. Allerdings nicht lange denn der erste Gang führt zum Adventskalender.


Also kuschelten wir mit Kaffee und Kakao auf dem Sofa weiter...

Dann buk das Kind Schokobrötchen 


und auf dem Frühstückstisch brannte die dritte Kerze


Dann wurde hier gespielt und wir stellten den Weihnachtsbaum auf


Dann haben wir den Baum geschmückt und jetzt steht er dort und Weihnachten kann kommen


Zum Mittag gab es schnelle Nudeln mit Tomatensauce und am Nachmittag bastelten wir Geschenke bei Weihnachtsmusik ♥

Eine ganze Ladung gebrannter Mandeln wurde fertig


Hausaufgaben erledigt


Und Seifengeschenke gebastelt ♥



Dann versuchte ich das Kind zu überreden noch etwas an die Luft zu gehen, aber zu des Kindes Glück kam das Nachbarskind zum Spielen herüber.


Während die Kinder in den Abend hineinspielten kümmerte ich mich um das Abendessen



Und nach einer leckeren  Gemüselasagne ging es ins Bett.

Ich schaue jetzt den Tatort nach und gehe dann ins Bett. 

Eine ruhige Nacht und einen wunderbaren Start in die Weihnachtswoche wünsche ich Euch ♥

Alles Liebe
Jenny

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ein Rezept

Das Kind hat eine sehr trockene Haut und neuerdings auch Ekzeme.

Bisher cremten wir mit Kokosöl und das half auch ganz wundervoll. Nach dem Hinweis unser Ärztin das ich acht geben solle das die Haut nicht noch mehr austrockne, suchte ich nach einem Zusatz zum Öl und fand dieses Rezept...

Ihr benötigt


8 EL Kokosöl

6 EL Hanföl
12 TL Bienenwachs


Das Kokosöl habe ich erwärmt bis es flüssig war. So konnte ich die Menge gut entnehmen und mit dem Hanföl mischen.


In der Zwischenzeit habe ich das Bienenwachs verflüssigt und zugegeben. 


Dann habe ich das Ganze über dem Wasserbad gerührt bis es verbunden war. 


Noch Flüssig habe ich es in ein Glas gefüllt und darin mit einem Löffel kalt gerührt. Das Kaltrühren ist wichtig damit sich das Bienenwachs nicht am Boden absetzt.


Die Creme duftet wunderbar und ist herrlich geschmeidig

Viel Spaß beim Nachkochen und genießen ♥